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BALD - DIE ZEITUNG DER ZUKUNFT: Trends, Prognosen, Visionen, Spekulationen und Hirngespinste.

Der Einfluss der Spekulation auf die Nahrungsmittelpreise - unter olgalogischen Gesichtspunkten betrachtet

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Die extremen Preisentwicklungen der letzten Jahre auf den Rohstoffmärkten – insbesondere der Märkte für Grundnahrungsmittel – hat die Frage aufgeworfen, inwieweit Finanzspekulation der Auslöser für derartige Preissprünge sein kann. Nutznießer von Spekulationsgeschäften leugnen zwar diesen Einfluss, erachten ihn als relativ gering oder sprechen gar von einer stabilisierenden Wirkung der Finanzspekulation auf Nahrungsmittelpreise. Kritiker exzessiver Lebensmittelspekulation hingegen (u.a. Dirk Müller alias Mr. Dax und Markus Henn) sehen einen Einfluss durchaus als gegeben.Mit Hilfe der Olgalogie möchte ich versuchen, den beiden Standpunkten auf den Grund zu gehen.
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Satte Gewinne aus hungrigen Bäuchen

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Dieses Problem betrifft uns alle. Möglicherweise bald auch mit verheerenden Konsequenzen für unsere eigene Ernährung, Gesundheit und Kultur. Es geht um Spekulation mit Grundnahrungsmitteln, die daraus resultierenden horrenden Preisanstiege und um die Folgen für diejenigen, die prozentual mehr für ihre Ernährung aufwenden müssen als wir.

Im Schnitt 40% vom Einkommen muss in Ägypten eine Familie für tägliche Ernährung ausgeben, in anderen Entwicklungsländern sogar bis zu 80%. In 12 afrikanischen Ländern stiegen die Lebensmittelpreise zwischen 2007 und 2008 um durchschnittlich 63%. Wegen gestiegener Weizenpreise sank in der 2. Jahreshälfte 2010 der Brotverbrauch in Ägypten um 70%.

Alle 5 Sekunden verhungert ein Kind unter 10 Jahren. Täglich verhungern 37.000 Menschen. Ende 2011 waren in Ostafrika 12 Mio. Menschen vom Hungertod bedroht. Und das alles, obwohl die globale Landwirtschaft heute 2 mal so viele Menschen ernähren könnte wie es gibt.

Warum sie es dennoch nicht tut, liegt zu einem großen Teil an der Spekulation mit Nahrungsmitteln.

Mais und Weizen wurden an der Chicagoer Börse zwischen Juni 2007 und Juni 2008 um 140% teurer. Auch von Juni 2010 bis Juni 2011 hat sich der Weltmarktpreis für Getreide fast verdoppelt. Der für Weizen um 83%, der für Mais um 93%.

Warum das so ist?

2003 hatten Finanzinvestoren 13 Mrd. $ in Rohstoffe investiert (darunter auch Lebensmittel). 2011 waren es 600 Mrd. $. Das sind 46 mal so viel. Zwischen 2003 und 2008 stiegen die Investitionen in die beiden größten Rohstoff-Indexfonds um 2300%. Alleine im Mai 2011 wurden an der Chicagoer Börse 358 Mio. Tonnen Weizen gehandelt, das sind etwa 52% der globalen Weizenproduktion 2009. Dieses Verhältnis zeigt, dass Rohstoffhandel heute nur noch wenig mit Angebot und Nachfrage realer Güter zu tun hat, sondern überwiegend mit reiner Spekulation. Bis zu 80% der Verträge auf den Warenterminmärkten gehen heute auf spekulative Kapitalanlagen zurück. Und der größte Teil dieser Investitionen kommt nicht aus Eigenkapital, sondern aus Krediten. Da wird also fremdes Geld verzockt, um aus Hunger und Tod von Millionen Menschen Kapital zu schlagen.

Diese Art von Handel mit überlebenswichtigen Rohstoffen dient nicht der Mehrung des Allgemeinwohls, sondern ist vielmehr ein Verbrechen an der Menschheit.

Bitte unterstützt bis spätestens 5.6.2012 mit eurer Unterschrift die Petition gegen Spekulation mit Nahrungsmitteln unter www.occupy-occupy.de. Und wenn euch dieses Problem betroffen genug macht, dann sammelt ihr am besten auch selbst Unterschriften, verteilt Plakate und Abrisszettel und animiert Freunde, Bekannte und „Multiplikatoren“, sich an der Aktion zu beteiligen.

Vielen Dank für euer Verständnis und eure Unterstützung.

Links und Quellen:

http://www.monde-diplomatique.de/pm/.edition/edition
http://www.misereor.de/fileadmin/redaktion/Analyse_Nahrungsmittelspekulation_111005.pdf

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=fXGGt0hOiYk
http://www.youtube.com/watch?v=ZVUCM5LWWnk


LAST_UPDATED2

Die STAATSANLEIHE in der zwischenmenschlichen Kommunikation

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Was ist eine STAATSANLEIHE?
Der Staat hat für seine Bürger eine lenkende, ordnende Funktion. Deshalb entspricht der Staat in der zwischenmenschlichen Kommunikation dem menschlichen Verstand. Doch was ist nun im olgalogischen Sinn eine Staatsanleihe?

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Die KREDITAUSFALLVERSICHERUNG (CDS) in der zwischenmenschlichen Kommunikation

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Was ist eine KREDITAUSFALLVERSICHERUNG (CDS)?
Auch in der zwischenmenschlichen Kommunikation kommt es vor, dass man jemandem einen Vertrauensvorschuss gewährt. Dies entspricht in der Wirtschaft einem Kredit. Ein Vertrauensvorschuss ist – je nach Vertrauenswürdigkeit – mit einem mehr oder weniger großen Risiko verbunden. Will der „Vertrauensgeber“ dieses Risiko nicht selbst tragen, sichert er sich bei einem Dritten ab. Diese verbale Transaktion findet in der Wirtschaft ihre Entsprechung in der Kreditausfallversicherung. Beispiel:

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Das Lied vom Geld

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Euro MünzenAnhören:
http://www.youtube.com/watch?v=ZVUCM5LWWnk
Oder lesen:

Geld ist Leben, Geld ist Tod,
Geld ist Öl und Geld ist Brot.

Geld ist Macht und Geld ist Ehre.
Geld sind Bomben und Gewehre.

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Alexis Sterbas - der kranke Grieche

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Die griechische Tragödie, übersetzt von der Sprache der Ökonomie in die Sprache der Kommunikationspsychologie.

Seit Monaten erhitzt eine Frage die Gemüter:
Sollte man Alexis (= Griechenland) als Mitglied seiner "Glaubensgemeinschaft"  (= Währungsunion) sterben lassen oder durch eine Bluttransfusion (= Geldtransfusion) am Leben erhalten. Um einer Antwort auf diese Frage auf die Schliche zu kommen, möchte ich die Situation unter olgalogischen Gesichtspunkten beleuchten.

Die Währung eines Landes entspricht, olgalogisch betrachtet, den Wertmaßstäben eines Menschen. So wie wir mit unseren Wertmaßstäben Gedachtes oder Gesagtes bewerten und mit dieser Bewertung den Austausch von Gedachtem und Gesagtem beeinflussen, so bewerten wir mit der Währung eines Landes die ausgetauschten Güter und Leistungen. Zur Veranschaulichung ein Beispiel:

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Zins frisst Geld

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Hey, kleiner Sparer, hast du schon entdeckt,
dass 'ne große Hand in deiner Tasche steckt?
Sie hat zwei Nullen und 'nen schrägen Strich,
sie sieht spendabel aus, doch sie enteignet dich.

Sie heißt nicht Finanzamt, sie heißt nicht Staat,
sie beglückt die Milliardäre, betrügt das Proletariat.
Sie ist nicht, was sie scheint, sie ist nicht, was man denkt,
sie ist, was unser Geld in falsche Bahnen lenkt.

Zins frisst Geld! Zins frisst Geld!
Zins ist teuer! Zins ist teuer!
Denn er kostet die Welt!
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Wir brauchen wieder Disziplin

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PolizeihelmAnhören:
http://www.youtube.com/watch?v=0n9jzIksIjc
Oder lesen:
Das Land liegt am Boden, der Dax liegt im Keller,
die Geldquellen fließen langsam, das Blut fließt immer schneller.
Die Hungernden rufen nach Brot, die Generäle rufen zur Schlacht.
Verbrechen werden ignoriert und Bürger überwacht.

Und aus dem Mund gekaufter Redner, da hallt ein Ruf durchs Vaterland:

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